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Recycling? CO₂? Mikroplastik? Am Ende zählt nur der Preis

  • Autorenbild: STM
    STM
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Seit über 40 Jahren liefern wir unser Reparatur-Asphalt/Kaltmischgut u. a. in Metallgebinden – robust, langlebig und mit deutlich längerer Lagerfähigkeit des Produktes. Vor allem aber ist die Verpackung recyclingfähig und findet im Alltag wieder Verwendung, z. B. in Laternen oder

in der Autoindustrie.

Doch zunehmend drängen Anbieter mit Kunststoff-Eimern oder Kunststoffsäcken auf den Markt. Sie können die Ware günstiger anbieten, weil die Gebinde selbst weniger kosten – und plötzlich entscheidet nicht mehr Qualität oder Langlebigkeit, sondern der Preis.

Gleichzeitig werden wir mit Schlagworten bombardiert: „CO₂ reduzieren“, „Mikroplastik vermeiden“, „ökologischer Fußabdruck“, „Ressourcen schonen“, „Recyclingfähigkeit“. Alles schöne Überschriften – oft auf Websites von Landkreisen, die „grün“ regiert werden, und in Ausschreibungen wird Nachhaltigkeit zwar erwähnt, spielt aber bei der Bewertung praktisch keine Rolle.

Im europäischen Ausland sieht es deutlich weiter: Dort können Unternehmen mit CO₂- Einsparungen und nachweisbarer Nachhaltigkeit Punkte in der Ausschreibung sammeln – ein Ansatz, der echten Anreiz schafft, „grün“ zu handeln. Das Fazit ist bitter: Grün sein lohnt sich nur, wenn es gleichzeitig den Preis drückt. Für Unternehmen, die seit Jahrzehnten auf Qualität, Recyclingfähigkeit und Standfestigkeit setzen, ist das frustrierend.

Vielleicht sollten wir alle Schlagworte wie ressourcenschonend, umweltfreundlich,

energiesparend, nachhaltig, klimafreundlich einfach in ‚billig, billig, billig‘ übersetzen – das wäre ehrlicher.

Denn am Ende des Tages zählt im öffentlichen Straßenbau nicht die Ökobilanz, nicht die Qualität – sondern der Preis. Alles andere bleibt bestenfalls Marketing.


Makabit Blecheimer und Estol Biomak Kunstoffeimer

 
 
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