Wenn 1 % heiß diskutiert wird – und 50 % kaum jemanden stören.
- STM

- vor 4 Tagen
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Vor einigen Jahren wurde die HRepA* unter der Leitung von Frau Sauerhering ins Leben gerufen. Ziel war es, Reparaturasphalt klar einzuordnen – insbesondere nach dem Anteil flüchtiger Kohlenwasserstoffe.
Unter 1 %, über 1 % oder komplett lösemittelfrei – sauber definiert, intensiv diskutiert, ausführlich bewertet.
Und ja: Für diese Grenzwerte wurde viel Zeit, Energie und Geld investiert.
Was uns dabei nachdenklich macht?
Dass in anderen Bereichen scheinbar ganz andere Maßstäbe gelten.
Denn während bei Reparaturmischgut um jedes Prozent Lösemittel gerungen wird, kommen bei der klassischen Asphaltkonservierung Produkte mit über 50 % Lösemittelanteil zum Einsatz. Teilweise wird dort sogar behauptet, Lösemittel seien „der Schlüssel zur Nachhaltigkeit“. Über 50 %.In der Anwendung. Auf der Fläche.
Im direkten Kontakt mit Mitarbeitenden. Das wirft Fragen auf.
Unser Ansatz: Es geht auch anders.
Wir haben uns dieser Herausforderung gestellt:
Asphaltkonservierung für hochbelastete Flug- und Verkehrsflächen – komplett
lösemittelfrei.
Was viele für unmöglich hielten, haben wir entwickelt, erfolgreich appliziert und mit hervorragenden Ergebnissen bewerten lassen.
Ohne Gefahrstoffe.
Ohne flüchtige Kohlenwasserstoffe.
Ohne Kompromisse bei der Performance.
Und das Beste:
Die Anwendung ist genauso unkompliziert wie ein klassischer Schichtenverbund mit Anspritzrampe. Keine besonderen Schutzmaßnahmen aufgrund von Lösemitteldämpfen. Kein zusätzlicher Aufwand. Kein „geht halt nicht anders“.
Ein Blick zurück hilft manchmal. Früher waren FCKW in Kühlschränken normal.
Lösemittel in Farben selbstverständlich.
Heute wissen wir: Es geht besser.
Vielleicht stehen wir auch im Bereich Asphalt gerade an so einem Punkt.
Wo wir uns fragen dürfen:
Ist „haben wir schon immer so gemacht“ wirklich das beste Argument?
Wir sind stolz darauf, mit unserer Entwicklung einen echten Beitrag zum Klima- und Mitarbeiterschutz leisten zu können – und gleichzeitig die Anwendung für unsere Partner deutlich zu vereinfachen.
Innovation bedeutet manchmal, Gewohntes zu hinterfragen.
Und neue Standards zu setzen.
Wir sind bereit dafür.
*Die H RepA wurden im Arbeitskreis 7.5.5 der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) in Zusammenarbeit mit der BG Bau unter der Leitung von Frau Sauerhering erarbeitet.



