S&P Technik Express

Asphaltbewehrung / Sanierung der K 6437 und der K 6438, Landkreis Märkisch Oderland, Brandenburg: S&P_Technikexpress_Q1_2020

Problemlose Befahrbarkeit durch den Fertiger

Projekt Details

  • Jahr: 2020

  • Leistung: Sanierungsarbeiten, Erhaltungsbauweise

HGT Versiegelung

In den vergangenen Tagen durften wir auf der A5 bei Ladenburg eine HGT mit einer Gesamtfläche von 55.000m² versiegeln. Vielen Dank auch an das Team von Strabag für die Vorarbeit.

HGT (hydraulisch gebundene Tragschichten) werden aus vielfältigen Gründen abgedichtet. Ziel ist u.a. ein dichter Verschluss der Oberfläche, damit die hydraulische Abbindung der HGT optimal verlaufen kann und damit später kein Wasser in den Baukörper eindringen kann.

Projekt Details

  • Jahr: 2019

  • Leistung: Sanierungsarbeiten, Erhaltungsbauweise

Hockenheim

Im August 2019 durften wir für die Firma STRABAG einen besonderen Auftrag ausführen.
Wir wurden beauftragt mehrere tausend Quadratmeter auf dem Hockenheimring zur Herstellung des Schichtenverbunds mit unserer großen Rampe C40B5-S (Haftkleber) anzuspritzen.
Unsere Fahrer waren mehr als begeistert diesen Auftrag durchzuführen, da im Ausführungszeitraum auf dem Hockenheimring u.a. auch Drag-Races durchgeführt wurden.
Die Durchführung erfolgte trotz dieser „Ablenkung“ problemlos und schnell.

Projekt Details

  • Ausführungszeitraum war September 2019

  • Baumaßnahme: Anspritzen von Bitumenemulsion zur Herstellung des Schichtenverbunds

  • Einbauart: Maschinelles Anspritzen mit dem Rampenspritzgerät

  • Eingesetztes Personal: 2

Friedhofswege

Zum widerholten Male konnte die Fa. STM ihre Leistungsfähigkeit und ihre Flexibilität bei der Ausführung einer OB-Maßnahme unter Beweis stellen. Wie schon mehrfach Aus- und Durchgeführt, wurden wir auch 2019 wieder von einer Gemeinde angefordert um dort die Friedhofswege zu sanieren. Nach einem ersten Gespräch im März 2019 mit anschließender Besichtigung der örtlichen Gegebenheiten wurde von Seiten STM ein passender Vorschlag mit kostengünstigem Angebot zur Wegesanierung erstellt. Die vorbereitenden Maßnahmen wie die Entfernung des Unkrautes und der Herstellung einer Planie wurde vom Bauhof ausgeführt. Die Schwierigkeit bei des Ausführung bestand darin, dass die Erstellung der Oberflächenbehandlung in Handarbeit ausgeführt werden musste.

Ein Befahren der Friedhofswege mit unseren großen Maschinen war nicht möglich. Die Wege hatten eine durchschnittliche Breite von 1,20 m. Auch ein Drehen, Rangieren und Wenden wäre auf dem Friedhofsgelände mit unseren Maschinen nicht möglich gewesen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurde ein Spezialschlauch mit ca. 70 m länge verwendet durch den mit einer extra starken Pumpe die Emulsion aufgebracht wurde. Mit Unterstützung des Bauhofs und deren Gerätschaft konnte auf die frisch aufgespritzte Emulsion dann der Splitt per Hand aufgebracht werden der sofort mit einer 1,9 to Walze verfestigt wurde.

Die Durchführung der OB auf den insgesamt knapp 500 qm konnten bereits nach einem Tag abgeschlossen werden. Herr Peter Eisenlauer, Geschäftsbereichsleiter und Leiter des Fachbereichs 30, Hoch-Tiefbau war während der Ausführung zeitweise vor Ort und war mit der Ausführung und dem Ergebnis der Maßnahme äußerst zufrieden.

Projekt Details

  • Ausführungszeitraum war den 21./22.08.2019

  • Baumaßnahme: einfache OB zur Wegesanierung. Gegeben waren Schotterwege mit loser Schotterauflage. Gefordert war, dass die Wege auch für Behinderte mit Rollstuhl und ältere Menschen mit Rollatoren begeh bzw. befahrbar sind.

  • Verwendetes Material: C67B3-OB, gewaschener Edelsplitt Körnung 2/5

  • Einbauart: Handarbeit

  • Eingesetztes Personal: 4

Randversiegelung in Kirchheim

Für die Firma Babilit haben wir 2018 auf der B271 bei Kirchheim u.a. die Randversiegelung zur Abdichtung des höher liegenden Fahrbahnrandes ausgeführt.
Die Versiegelung des Fahrbahnrandes mit Bitumen dient zum Schutz vor eindringendem Wasser. Auf dem über 5km langen Teilstück der B271 wurde diese Versiegelung mit unserem Kantenspritzgerät in mehreren Bauabschnitten ausgeführt.
Zur schnelleren Durchführung der einzelnen Abschnitte haben wir unseren Nachschub in einem isolierten IBC-Behälter und einem zweiten Fahrzeug auf die Baustelle gebracht. Aus diesem IBC konnte das heiße Bitumen direkt in unser Kantenspritzgerät gefüllt werden und das Material musste nicht erst erhitzt werden.

Projekt Details

  • Ausführungszeitraum: Mai – Oktober 2018

  • Baumaßnahme: Herstellung der Randversiegelung des höher liegenden Fahrbahnrandes

  • Einbauart: Maschinelles Anspritzen mit dem Kantenspritzgerät

  • Eingesetztes Personal: 2

Die STM geht steil …

Größte Baustelle Europas

… auf der Teststrecke in Immendingen. Die Bauarbeiten für das Prüf- & Technologiezentrum der Daimler AG haben mit dem Spatenstich Anfang 2015 auf einem ehemaligen Standortübungsplatz der Bundeswehr begonnen. Schrittweise werden die fertiggestellten Prüfmodelle in Betrieb genommen. Seit 2015 finden Erprobungen auf der so genannten Schlechtwegverschmutzungsstrecke statt. Inzwischen sind deutliche Baufortschritte bei der Messgeraden, der Bertha-Fläche und auch dem Ovalrundkurs erkennbar.

Wir durften am Bau der Steilkurve, auf der 520 Hektar großen Fläche, mitwirken. Diese einmalige Steilkurve ist in jeder ihrer drei Dimensionen gekrümmt und macht diese zu einem denkbar komplizierten Gebilde. Mit Hilfe von einer Spezialmaschine wurde dieser 4,1 Kilometer lange Ovalrundkurs gefertigt. Diese Maschine gibt es nur zwei Mal auf der ganzen Welt und musste mit 30 Transportern in Einzelteilen zum Standort geliefert werden. Die Bereitstellungszeit einer solchen Maschine beträgt 5 Wochen.

Dieser Steilkurvenfertiger macht es möglich, dass insgesamt drei Tragschichten den Unterbau der Fahrbahn bilden. Auf diesen Unterbau folgen nochmals 9 cm Asphalttragschicht, 5cm Asphaltbindeschicht und 4 cm Asphaltdeckschicht, zwischen diesen drei Schichten wird immer zusätzlich noch eine Asphaltbetonschicht verarbeitet. Der verarbeitete Asphalt wurde vor dem Einbau im eigenen Labor vor Ort geprüft und freigegeben.

Nicht nur unser Auftraggeber SMB (Strabag & Max Bögl) wurde vor neue Aufgaben bezüglich dem Spezialfertiger gestellt, sondern auch die STM musste sich Gedanken machen. Eine Spezialanfertigung für den Spritzbalken unseres Rampenspritzgerätes ermöglicht es uns, auch im Kurvenbereich der Steilkurve zu arbeiten.

Daimler investiert rund 200 Millionen Euro in das Prüf- und Technologiezentrum Immendingen. Dort sollen in Zukunft insgesamt 300 Mitarbeiter die vier strategischen Zukunftsfelder Vernetzung (Connected), autonomes Fahren (Autonomous), flexible Nutzung (Shared) und elektrische Antriebe (Electric) weiterentwickeln. Damit ist Immendingen ein wichtiger Daimler-Standort für die Mobilität der Zukunft. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Geländes ist für 2018 geplant.

Projekt Details

  • Jahr: 2017

  • Leistung: Sanierungsarbeiten, Erhaltungsbauweise

Schloss Weitenburg

Schon vor der Haustür schick

Vorzeigeprojekt – Schwäbisches Tagblatt vom 01.04.2017

Zu einem Schloss gehören repräsentative Parkplätze. Die von der Weitenburg bekamen nun einen Splitt-Bitumen-Belag.
Was haben Lachstatar mit Kaviar und gebackene Kalbspralinen mit Straßensanierung zu tun? Wenn ein Schlossherr und der Geschäftsführer eines traditionsreichen, da 107 Jahre alten, Unternehmens zusammenkommen, können die Häppchen das Profane versüßen. Baron Max-Richard von Rassler, Hausherr des Schloss’ Weitenburg, hatte zur Präsentation der neu belegten Parkplätze geladen. Zwar fanden die Bauarbeiten schon im vergangenen Herbst statt, doch die neugestalteten Flächen sollten erst beweisen, dass sie Schnee und Starkregen trotzen.
Denn bei flüchtiger Betrachtung liegt dort Splitt auf festem Grund, schutzlos durchdrehenden Reifen beim Kavaliersstart ausgeliefert. Das Besondere an dem neuem Belag sei der Aufbau, erklärte Jan Harbrecht, Geschäftsführer der Süddeutschen Teerindustrie GmbH aus Malsch (STM). Der Teer steckt zwar noch im Namen des Unternehmens. Bei Sanierungsarbeiten hat die Firma ihn jedoch seit Jahren durch Bitumen ersetzt.
Drei Schichten Bindemittel und Splitt legten Spezialfahrzeuge auf den Parkplätzen übereinander. Die dünn aufgetragene Splittschicht lässt kaum Reifenspuren erkennen. Die Granitstreusel wirken vielmehr wie gebunden. “Da wird nichts mehr schlammig oder matschig”, sagte Harbrecht.
Schlossbesucher müssen sich bei Regenwetter nicht mehr um die edlen Lederslipper oder die Pfennigabsatz-Pumps sorgen. Sorgt sich jetzt nicht der Hausherr, dass Steinkörnchen den edlen Parkettboden im Schloss verkratzen? “Die Steine sind bis zum Haus abgefallen”, sagt Rassler. Für den Schlosshof wäre der Belag allerdings nicht geeignet.
Die Parkplätze behalten durch den neuen Belag die vorher schon vorhandene Kiesstraßen-Optik. Das war ein wichtiger Aspekt bei der Sanierung. Das Obermaterial sollte zum Schloss-Ambiente passen. Das Geräusch von knirschendem Kies ist da eine willkommene Dreingabe. Je breiter die Reifen, desto eindrucksvoller. Asphaltierte Schloss-Parkplätze konnte sich keiner der Beteiligten vorstellen.
Gar nicht geeignet ist der Belag allerdings für Motorradfahrer. Zweiräder rutschten weg wie bei Glatteis, sagte Harbrecht. Dennoch eigne sich diese Oberflächenbehandlung für Feld- und Forstwege sowie Golfplätze und Parks. In Städten und auf Plätzen komme das gestalterische Element hinzu. Denn den Kies gibt es in vielen Farbschattierung von Weiß bis Schwarz. Bei der Weitenburg ist er anthrazitfarben.
Starzachs Bürgermeister Thomas Noe hat schon einige Ideen, wo sich der Belag in der Gemeinde noch gut machen könnte. Ingenieur Paul Gauss hatte Fragen zu Kosten, Wasserdurchlässigkeit und Randbefestigung. Über all diese Dinge ließ sich wunderbar bei einem kühlen Glas Weißwein “Edition Freiherr von Rassler” parlieren. Nun kamen auch der Lachstatar und die gebackenen Kalbspralinen ins Spiel.
Zeitgleich mit dem neuen Parkplatzbelag bekam das Schloss Weitenburg auch Glasfaseranschluss. “Die Weitenburg bewegt sich nach vorn”, sagte von Rassler.

Max-Richard von Rassler, Schlossbesitzer über die Modernisierung der Burg:
“Die Parkplätze beim Schloss Weitenburg haben einen neuen Belag bekommen: Matschfrei und dem Ambiente angepasst. Das bisher wenig verbreitete Auftragverfahren interessierte Bürgermeister Thomas und die Ingenieure Paul und Fabian Gauss, Schlosstechniker Frank Schmitt, Baron Max-Richard von Rassler und STM-Geschäftsführer Jan Harbrecht

Bild: Bernhard

Projekt Details

  • Jahr: 2017

  • Leistung: Sanierungsarbeiten, Erhaltungsbauweise